Archive for the ‘Study’ Category

Es war mein bislang größtes Abenteuer: einmal um die Welt, studieren auf der anderen Erdhalbkugel, weit weg von Freunden und Familie… Es war nicht immer leicht. In Erinnerung bleibt allerdings das Positive – es hat mich verändert, es wird mich für immer prägen… Danke für die Unterstützung und diese einmalige Möglichkeit – Danke für viele neue Freundschaften – Danke für eine unvergessliche Zeit…

Und jetzt? Ich bin unglaublich traurig. Ich bin unglaublich glücklich.

JUST THANKS FOR ALL!

The End

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Studying in New Zealand

Posted: November 13, 2010 in NZ, Study
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Ein anderes Land, eine andere Uni und andere Lektoren – dieses Semester in Neuseeland sollte vollkommen anders werden. Dabei bin ich an der UNITEC vor allem mit einer vollkommen anderen Methode des Lernens konfrontiert worden und bekam erstmals wirklich hilfreiches Feedback zu meiner Arbeit. Heute passend zum Semesterschluss mehr über das abgelaufene Semester…

Studying UNITEC

Ablauf: Das Studium an der FH in Wien ist in viele kleine Stückchen (14 verschiedene Lehrveranstaltungen pro Semester) zerteilt, mit abschließenden Prüfungen und überschaubarem Lernumfang (weil kleiner). In Neuseeland sind vier Kurse schon das Maximum pro Semester – nach sechs Semestern (mit voller Credit-Anzahl) ist der Bachelor erreicht.

Kursaufbau und Benotung: Jeder einzelne Kurs besteht aus drei bis fünf Arbeiten, die gemeinsam die Note ergeben. Nur mehr sehr selten sind diese “Arbeiten” Prüfungen. Ich hatte nur eine, diese war 30 % der Gesamtnote wert und musste bestanden werden. Die restlichen Arbeiten sind Assignments (schriftliche, meist Einzel-Arbeiten) zu vorgegebenen Themen: entweder als Businessreport oder Essay abzugeben. Priorität liegt auf der individuellen Arbeit (unterstütztes Selbststudium) mit wenigen Gruppenarbeiten.

Vorlesungen und Anwesenheit: Die Benotung basiert ausschließlich auf den Assignments und nicht an der Teilnahme von Lehrveranstaltungen – es gibt keine Anwesenheitspflicht (an der FH-Wien verfällt bei einer Anwesenheit unter 75 % der Lehrveranstaltung einer von drei Prüfungsantritten). Es kann schon vorkommen, dass Studenten kein einziges Mal in der Vorlesung waren und trotzdem eine gute Note bekommen. Die Sinnhaftigkeit dieser “Lernmethode” und Benotung muss ich allerdings bezweifeln. Vorlesungen, Diskussion und der Input von Kollegen bzw. dem Lektor sind nämlich sehr hilfreich und sollen auch in die richtige Richtung lenken. Außerdem sind in der Verteilung der Credits die Anwesenheitsstunden beinhaltet.

Prüfungen: Durchfallen bedeutet den Kurs gleich noch einmal zu machen. Den Luxus eines Zweit- und Drittantrittes gibt es in Neuseeland nicht. Die Rahmenbedingungen sind also deutlich strenger. Auch von der organisatorischen Abwicklung der Prüfungen war ich sehr überrascht. Nicht einmal meine Matura in Österreich war so strikt: vorgedruckte Antworthefte in denen geschrieben wird, “fremde” Aufsichtspersonen, Patrouillen am WC. Schummeln ist quasi unmöglich und nicht ratsam. Vergehen werden streng geahndet – und zwar mit dem dauerhaften Rausschmiss aus der UNITEC. Trotzdem war meine Prüfung halb so schlimm.

Studying UNITEC

Wissenschaftliches Arbeiten: In Neuseeland wird großer Wert auf wissenschaftliches Arbeiten und korrektes Zitieren gelegt. Vor allem in Essays ist jedes Statement mit einer Referenz zu hinterlegen – da kann die abschließende Literaturliste schon mehrere Seiten lange sein und mehr als 25 Referenzen beinhalten.

Stundenplan und zeitlicher Ablauf: ein Semester besteht aus 13 Wochen (mit Vorlesungen), einer zusätzlichen Study Week (für die Examen) und zwei Wochen in denen die Prüfungen selbst stattfinden. Dazwischen gibt es ein zweiwöchiges Midsemester-Break. Nach insgesamt 18 Wochen ist der ganze Spuk also vorbei. Dafür sind diese Wochen mit den Assignments und Vorlesungen (ein wiederkehrender Stundenplan wie an der Schule) intensiv – allerdings nicht so intensiv, dass sich Wochenend-Ausflüge und die eine oder andere Party nicht ausgehen würden.

Niveau: Meiner Meinung nach ist das Niveau in den Kursen niedriger als in Österreich. Es ist leicht mit genügend Einsatz gute Noten zu bekommen. Ein Problem in einigen Kursen ist allerdings definitiv der hohe Anteil an Studenten mit einer anderen Muttersprache als Englisch. Die Geduld von neuseeländischen Studenten und den Lektoren gegeben über den International Students ist wirklich sehr bewundernswert – oft sind in den Vorlesungen nicht einmal Diskussionen möglich. Die schriftlichen Arbeiten dieser – meistens aus Asien stammenden – Studenten sind allerdings gut.

Studying UNITEC

Resümee: Für mich persönlich hat das Studium an der UNITEC drei Vorteile. Erstens wurde ich mit der Sprache Englisch konfrontiert. Fremdsprachen werden in unserer vernetzten Welt immer wichtiger und ich bin der Meinung, dass jedes Kind zumindest zweisprachig aufwachsen und in der Schule weitere Sprachen lernen sollte.

Zweitens war die Studienzeit – weil ich mich voll auf die Kurse konzentrieren konnte und nicht gearbeitet habe – intensiver und lehrreicher. Ich konnte mich einfach eindringlicher mit den Studieninhalten beschäftigen.

Und drittens – der wichtigste Punkt für mich: Feedback. Durch die intensive Betreuung und die zahlreichen Assignments gibt es zu jeder Arbeit Feedback, das sehr hilfreich für weitere Arbeiten, das zukünftige Studium oder die berufliche Weiterentwicklung sind. Es gibt an der FH Wien zwar abschließendes Feedback zu den Kursen, die Rückmeldung von Lehrenden zu den individuellen Stärken und Schwächen fehlen mir allerdings.

Nicht der 1. Mai ist in Neuseeland der Tag der Arbeit – immer Ende Mai findet der Labour Day statt. Und weil die Kiwis besonders schlau sind, machen sie jedes Jahr ein langes Wochenende draus. Ich falle 2010 zwar um den österreichischen Nationalfeiertag (26. Oktober) um, dafür gabs aber das lange freie Labour Weekend (23. bis 25. Oktober).

Für dieses Wochenende hatte ich keine großen Pläne, immerhin steht die letzte Vorlesungswoche ins Haus und es sind einige Assignments fertigzustellen. Daran habe ich auch gearbeitet. Der Sonntag war aber der neuseeländischen Toskana gewidmet: Waiheke Islands (siehe auch Wikipedia). Diese 93 km2 große Insel liegt im Hauraki Gulf vor den Toren Aucklands und ist nur am Seeweg (die Fähre braucht für die rund 17 Kilometer etwa 45 Minuten) zu erreichen. Selbst habe ich die Insel dann mit dem Fahrrad erkundet, was ziemlich anstrengend ist – Waiheke besteht nämlich NUR aus Hügeln und teilweise extremen Anstiegen. Dafür wird man dann mit der einen oder anderen tollen Aussicht belohnt.

Waiheke Island View

Waiheke besitzt als Weinbaugebiet einen besonders guten Ruf. Sehr oft musste ich bei der Tour an die südsteirische Weinstraße denken. Trotzdem ist es hier etwas trockener und die Bäume erinnern mehr an mediterane Gegenden. Den Wein habe ich schließlich im Obsidian-Vineyard verkostet und für höchst lecker empfunden. Daher hab ich dort auch gleich meine Mittagspause bei Rosé, Pizza und einem netten Pläuschen mit “Einheimischen” zwischen den Weinbergen genossen. Die Einheimischen sind eigentlich nur Wochenend-Bewohner, viele Reiche haben sich nämlich auf Waiheke Häuser um Unsummen gekauft und verbringen Wochenenden, Urlaube und den Sommer hier. Daher verzeichnet die Insel neben den rund 8.000 Einwohnern auch fast 4.000 gemeldete Zweitwohnsitze.

Weil Waiheke auch ein wenig die Insel der Gegensätze ist, habe ich den Nachmittag dann an einem der wunderbaren Sandstrände in der Sonne verbracht: weißer Sand, glasklares Wasser und das Meerrauschen. Einfach herrlich! Das mit dem Eincremen muss ich allerdings noch üben – kein weiterer Kommentar dazu…

Es war auf jeden Fall sehr spannend eine Rundreise über eine vollkommen abgeschiedene Insel zu machen, die zwar von Touristen überrannt wird – auf der Zeit aber trotzdem irgendwie stehen geblieben ist. Impressionen von Waiheke Island gibt es übrigens in “Views of … New Zealand” und “Pieces of … Auckland”.

Waiheke Beach

Sonst war das Wochenende eher unspektakulär: neben den Assignments stand wieder Lauftraining am Programm und am Montag hatten wir den ersten Waldbrand in der Nähe meines Apartments. Obwohl ich eher bezweifle, dass der Brand sich von selbst entzündet hat. Es hat zwar seit vier Tagen (!!) nicht geregnet, so trocken ist es aber noch nicht…

Eine kurze Schlussbemerkung noch: ich merke, dass die Reisezeit in Europa beginnt – die Deutschen werden immer mehr!

Good NZ

Posted: October 13, 2010 in NZ, Study, Vienna
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In genau 55 Tagen werde ich Neuseeland verlassen, wohl für eine sehr lange Zeit – vielleicht auch für immer. Dieser Gedanke macht etwas trauig. Auch wenn es stimmt, dass ich nicht immer glücklich war und bin. Auckland ist eine höchst komische Stadt, selbst das Wetter (viel Regen, vom Frühling war noch nicht viel zu spüren) drückt auf die Stimmung. Freunde und Familie gehen mir am meisten ab – neben vielen Annehmlichkeiten, die es hier nicht mehr gibt.

Trotzdem geht es mir toll – ich bin an einem höchst besonderen und einmaligen Fleck auf dieser wundervollen Welt und habe einmalige Möglichkeiten. Um mir das selbst so richtig bewusst zu machen, habe ich eine Liste mit Dingen geschrieben, die mir spätestens in zwei Monaten abgehen werden:

Good NZ (People, Cafes, Landscape)

    … die unkomplizierte Art der Menschen
    … das Andere, das Neue (die Sprache, die Kultur)
    … Englisch (yes!)
    … die gemütlichen und guten Cafes
    … die rauchfreien Lokale und Clubs
    … das Bestellen an der Bar (vor allem das bessere Bier)
    … das Zahlen mit Kreditkarte
    … das Meer, die Natur
    … die vielen Freiheiten (Nur-Studieren, Ferien, lange Schlafen können, freie Zeiteinteilung, etc.)
    … die Möglichkeit zum Reisen an besondere Orte
    … die schönen Geldscheine (vor allem die australischen)
    … und wohl noch einiges mehr

    Good NZ (English, Money, Sea)

    Was von diesem großen Abenteuer schlussendlich wirklich übrig bleibt, kann ich jetzt noch nicht einmal ansatzsweise sagen. Bereits jetzt habe ich aber für mich persönlich sehr viel gelernt. Wie sehr es mich verändert, werden nur jene beurteilen können, die Zuhause geblieben sind…

    Online Voting

    Posted: September 24, 2010 in NZ, Study
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    Verklebte Fenster, zuplakatierte Stiegenhäuser und das inflationäre öffentliche Auftreten des aktuellen Präsidenten haben ein Ende. Die Wahlen zur Studentinnen- und Studentenvertretung USU sind gelaufen. Auch ich habe von meinem Wahlrecht in diesen Tagen Gebrauch gemacht.

    Elections on UNITEC

    Zwei große Unterschiede zu Österreich: zum ersten ist die USU mächtig, hat Geld (liegt wohl auch an der Zwangsmitgliedschaft und einem Beitrag von 120 NZD pro Vollzeitstudent, das sind dann wohl mehr als eine Million Euro pro Jahr), beschäftigt eine Unmenge an Mitarbeitern, organisiert wöchentlich Veranstaltungen und Parties, gibt Magazine heraus, veranstaltet Ausflüge (zB den Schiausflug), etc. Die Studentenvereinigung ist aktiv am Campusleben beteiligt.

    USU-Online Voting

    Der zweite Unterschied: die Wahlen laufen online. Per Mail habe ich den Link zur Seite und meinen persönlichen PIN bekommen. Online kann für alle zur Verfügung stehenden Positionen abgestimmt werden, zum Abschluss gibt es sogar noch ein Bestätigungsmail. Das hat alles sehr schnell funktioniert – warum es noch immer kein Ergebnis gibt, ist daher umso interessanter…

    Auckland Candidates

    Und weil Wählen so toll ist, steht einen Tag vor der Wien-Wahl (also am 9. Oktober) die erste Bürgermeisterwahl von Auckland “Super City” am Programm. Mit 1. November entsteht mit dem Auckland Council eine neue riesige Verwaltungseinheit (derzeit besteht Auckland ja aus sieben eigenständigen Gemeinden). Dafür wird jetzt der erste Mayor gewählt. Aussichtsreichste Kandidaten sind der Bürgermeister von Auckland City John Banks und Len Brown, Bürgermeister von Manukau. Laut den Umfragen ist das Rennen noch offen…

    195 %

    Posted: September 10, 2010 in NZ, Study
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    Endlich – Woche 8 mit vier Assignments ist geschafft. Damit habe ich einen ziemlich großen Brocken erledigt und 195 % meiner Kurse (vier ingesamt, daher 400 %) hinter mich gebracht. Output in den letzten Tagen:

    • mehr als 60 Seiten Bussines reports, Essays und Business documents
    • einen dieser Reports als Online-Blog
    • mehr als 20 gelesene englische Fachartikeln
    • eine Präsentation
    • vieleeeeee gebrauchte Taschentücher (wieder mal verschnupft und krank)
    • und dazwischen auch ein paar neue Fotos von der UNITEC.

    Lecture Theatre

    Als Belohnung für die fleißige Arbeit geht es jetzt ab auf die Piste. Auf der falschen Seite und mit vielen Geisterfahrern – mehr dazu später…

    Study-half time

    Posted: August 31, 2010 in NZ, Study
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    Wie schnell die Zeit doch vergeht: Mittlerweile bin ich bereits in studyweek 7 of 13 an der UNITEC angelangt, die Halbzeit wäre damit geschafft. In diesem Eintrag möchte ich daher über meine Arbeit (die Kurse) und nicht über die Ausflüge berichten.

    Erwartet habe ich ein ruhiges Studentenleben mit wenig Arbeit und viel Party. Das Nachtleben habe ich in den ersten Wochen zwar sehr genossen,  jetzt bin ich aber doch mehr mit dem Studieren beschäftigt. Anders als in Österreich besteht die Benotung überwiegend aus Assignments (schriftliche Arbeiten), die während des Semesters zu erstellen und abzugeben sind. In drei von vier Kursen setzt sich so die Gesamt-Note zusammen. Bis jetzt habe bereits einige Assignments eingereicht (teilweise über 20 Seiten) und zahlreiche weitere folgen. Die erste Benotung ist mit 86 % gut ausgefallen. Derzeit bin ich gerade mit vier unterschiedlichen Arbeiten für nächste Woche beschäftigt. Dann dürfte ich wohl schon etwas mehr als die Hälfte erledigt haben.

    Meinen Studienalltag habe ich mir so eingerichtet: gearbeitet, gelernt, etc. wird unter der Woche, am Wochenende ist Zeit für Entspannung und Spaß. Damit geht es sich bisher auch ganz gut aus – nachdem ich Mittwochs ganztags frei habe kann ich an diesem Tag (wenn ich entsprechend konzentriert bin) sehr viel erledigen. Die Wochen laufen übrigens immer gleich ab – immer zur selben Zeit der selbe Kurs, 13 Wochen lang (zwischen Woche 10 und 11 gibt es das zweiwöchige Midsemester-Break). Danach folgt eine Study-Week und schließlich zwei Wochen Zeit für Prüfungen. Meine einzige Prüfung findet gleich ganz zu Beginn statt.

    Weitere Unterschiede zum Studien in Österreich: Die Kurse basieren auf einem Lehrbuch, das verpflichtend zu kaufen ist. Die entsprechenden Kapitel sind vor der jeweiligen Lehreinheit zu lesen. Das würde übrigens Stunden in Anspruch nehmen, ich hab mich daher auf das Überfliegen und Querlesen spezialisiert – bin aber trotzdem einer der Bestvorbereitesten in der Klasse!

    Das Niveau ist vor allem in den beiden Kommunikationskursen (neuseeländisches Level 5) deutlich niedriger als in Österreich – die Kurse sind trotzdem für mein Englisch sehr hilfreich und interessant. Die Bussineskurse (Level 6) sind  anspruchsvoller, hier gibt es außerdem einen hohen Anteil an internationalen Studenten – meistens aus Asien oder Indien.

    In den Vorlesungen gibt es übrigens keine Anwesenheitspflicht, trotzdem kann es hilfreich sein sich den Vortrag anzuhören – außerdem bin ich ja hier zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Interessant ist vielleicht auch, dass wir in “Strategic Marketing Communication” unsere Arbeiten als Blog abgeben müssen und nur vier Studenten den Kurs besuchen – das bringt eine besonders intensive Betreuung durch den Lektor.

    Als Gegenleistung für das Studium in Wien an der FH-Wien muss ich an der UNITEC vier Kurse besuchen. Diese sind umfangreicher als die Lehrveranstaltungen in Österreich und decken elf der 14 Lehrveranstaltungen in Wien ab. Die restlichen drei muss ich nach meiner Rückkehr als Prüfungen nachholen. Jetzt aber zu den neuseeländischen Inhalten.

    Campus UNITEC New Zealand

    Professional Writing

    Ein Kurs, der sich vor allem mit “business correspondence” (letter, mail, business reports, etc.) beschäftigt und mir hilft mein geschriebenes Englisch zu verbessern. Die Lehrbuch-Inhalte (layoutieren, Aufbau eines Briefes, etc.) sind nicht neu, aber auf jeden Fall nützlich.
    noch zu tun: insgesamt drei Assignments (davon eines als Gruppenarbeit), kein Exam

    Persuasion & Speech Communication

    Aus meiner Sicht der interessanteste Kurs, der sich vor allem mit Reden bzw. Präsentationen beschäftigt und dabei eine Unmenge an theoritischem Wissen (Ethik, Aufbau einer Rede, etc.) beinhaltet. In diesem Kurs und den wöchentlichen Tutorials kann ich vor allem mein gesprochenes Englisch trainieren. Das Feedback der neuseeländischen Studenten ist dabei sehr positiv – was mich natürlich motiviert.
    noch zu tun: ein Assignment (größtenteils bereits fertig), eine Abschlussrede (12 Minuten) sowie das Abschluss-Exam am 9. November

    Strategic Marketing Communications

    Ein sehr umfangreicher Kurs, der sich mit den Grundlagen von Marketing und vor allem dem “Promotion”-P beschäftigt. Die Inhalte sind kaum neu, ermöglichen mir aber bisher gelerntes besser zu vernetzen.
    Große Herausforderung sind insgesamt vier Assignments, drei davon beschäftigen sich mit der Entwicklung einer Strategie für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ich habe mich dabei für ein Taxiunternehmen entschieden. Im ersten Schritt ist eine Marktanalyse zu erstellen, danach ein Creative Brief und abschließend die Strategie zu formulieren und zu präsentieren.
    Absolutes Novum ist dabei, dass wir unsere Assignments als Blog einreichen. Die erste Arbeit (eine Analyse der “tele.ring“-Kampagne “Der Inder”) ist bereits online: IMC Explorer-Blog
    Der Kurs ist sehr praxisbezogen und beinhaltet auch zwei Gastlektoren – der erste war grandios!
    noch zu tun: drei Assignments inkl. einer Abschlusspräsention, keine Prüfung

    Organisational Behaviour

    Ein sehr theoretischer Kurs mit einer Vielzahl an Inhalten, der Großteil davon wird in Eigenregie (Vorbereitungen für die Vorlesung bzw. zahlreiche und intensive Recherchen im Rahmen der Assignments) erarbeitet. Der aus meiner Sicht anstrengenste Kurs, da sehr viel Arbeitsaufwand dahintersteckt und dafür leider nur eine einzige Lehrveranstaltung in Wien angerechnet wird.
    noch zu tun: zwei Assignments (eines davon als Gruppenassignment), kein Exam

    Books

    Insgesamt sind die Kurse größtenteils höchst interessant und/aber arbeitsintensiv. Dafür ist die Studienzeit auf nur 13 Wochen beschränkt, mit einer einzigen abschließenden Prüfung (die auf jeden Fall zu schaffen ist). Und wenn das erledigt ist, dann steht die große Weltreise am Programm. Mehr dazu aber in den folgenden Einträgen…