Archive for the ‘Australia’ Category

Es war mein bislang größtes Abenteuer: einmal um die Welt, studieren auf der anderen Erdhalbkugel, weit weg von Freunden und Familie… Es war nicht immer leicht. In Erinnerung bleibt allerdings das Positive – es hat mich verändert, es wird mich für immer prägen… Danke für die Unterstützung und diese einmalige Möglichkeit – Danke für viele neue Freundschaften – Danke für eine unvergessliche Zeit…

Und jetzt? Ich bin unglaublich traurig. Ich bin unglaublich glücklich.

JUST THANKS FOR ALL!

The End

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Southern Christmas

Posted: November 23, 2010 in Australia, NZ
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Auch wenn es für mich noch total unwirklich ist: Weihnachten steht vor der Tür. Lange Tage, Sonnenschein und bis zu 30 Grad sind nicht gerade förderlich, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. So ist das aber nun einmal auf der südlichen Erdhalbkugel. Hier wird Weihnachten im Sommer gefeiert, meistens beim BBQ mit der Familie irgendwo im Freien (am besten am Strand).

Weihnachten ist natürlich auch hier in Neuseeland (und in Australien) ein “Fest” des Handels – und fällt dabei besonders kitischig aus. Ich bin wirklich etwas überrascht von der Intensität und Aufdringlichkeit der Weihnachtsdeko und den vielen blinkenden und grellen Beleuchtungen (die hässlichste übrigens am House of Parliament von New South Wales in Sydney). Der Höhepunkt war für mich bisher der riesige mit Swarovski-Kristallen geschmückte Christbaum, der über drei Stockwerke im Queen Victoria Building in Sydney reicht (hier im Bild links – man sieht nur den obersten Teil, zwei Drittel fehlen!). So stelle ich mir Weihnachten übrigens auch in den USA vor, davon werde ich mich ohnehin noch selbst überzeugen können.

Wo ich jetzt so darüber nachdenke, freue ich mich doch schon auf Weihnachten – wieder zu Hause und im Winter (hoffentlich finde ich noch Zeit vorher auf den Spittelberg zu gehen).

Southern Christmas

Es war in der Mittagssonne am Strand – erst da habe ich wirklich realisiert, dass nun ein ganzes Monat an jeder Menge Freiheit, Reisen und Spaß am Programm besteht. Bis zum 13. Dezember bin ich noch in ganz New Zealand und California (Los Angeles und San Francisco) unterwegs.

Den Beginn machte aber meine bereits dritte Reise nach Aussie. Die Einwanderungsbehörden am Flughafen Gold Coast (sogar Graz-Thalerhof ist größer) haben ihre Arbeit sehr ernst genommen und mich und meine Koffer äußert gründlich durchsucht. Ich hatte aber ohnehin nichts zu verbergen – ich wollte nur ein wenig Erholung (wovon auch immer).

Surfers Paradise

Meine erste Unterkunft war drei Tage lang Surfers Paradise, einem Ort mit zahlreichen Wolkenkratzern direkt am Strand – ein atemberaubender Anblick. Zu finden sind hier ausschließlich Touristen von zwei Sorten: Surfer (wegen der tollen Wasserverhältnisse) und Kids (jene Jugendliche, die zum ersten Mal ohne Eltern aber dafür mit Freunden auf Urlaub fahren um Party zu machen). Ich hab meine ersten zwei Tage am Strand verbracht, bis ich mir doch wieder einen leichten Sonnenbrand eingefangen und mir die Zeit am letzten Tag notgedrungen mit Sightseeing (viel gibt es aber nicht zu sehen) vertrieben habe.

Brisbane

Ab Montag hatte ich zwei Tage lang ein Mietauto und war Richtung Norden unterwegs, in die nur 70 Kilometer entfernte Hauptstadt von Queensland. Brisbane ist eine ziemlich “neue”, stetig wachsende (die Wirtschaftskrise dürfte vorbei sein, Australien ist eine einzige Baustelle) und einfach liebenswerte Stadt. Ein Besuch in der zwei-Millionen-Stadt ist jedem Australien-Besucher nur zu empfehlen. Neue Fotos auch in “View of … Australia” und “Pieces of … Brisbane and Queensland”.

Sydney Opera House

Den würdevollen Abschluss und Höhepunkt meiner letzten Australien-Reise machte Sydney. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht – Sydney ist einer meiner absoluten Lieblingsplätze auf dieser wundervollen Welt. Da ich bereits mehr als 800 Fotos von Sydney hatte (siehe “Pieces of … Sydney” und “Sydney”) war ich dieses Mal ohne Fotoapparat unterwegs und hab einfach nur die Stadt genossen. Von einem Cafe ins nächste, von einem Shop zum nächsten, Lesen auf den Stufen vor dem Sydney Opera House…

Ich kann nicht genau sagen was den Reiz von Sydney ausmacht – aber eines ist für mich klar: ich werde zurückkommen…

OZ Part II

Posted: October 5, 2010 in Australia, Trips
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Wer so viele Eindrücke in so kurzer Zeit sammelt, muss sich kurz halten um alles unterzubringen. Hier mein Berichtskonzentrat aus dem australischen Bundesstaat Victoria (drei Tage Melbourne, drei Tage Great Ocean Road bis Port Fairy)…

Day 1: späte Anreise, kurzer Spaziergang durch die Stadt und erste Nacht in Melbourne
Day 2: unterwegs an der Gt Ocean Rd bis zu den 12 Aposteln (schlafen im Outback bei Känguruhs und anderen Tieren)
Day 3: noch mehr Küstenstraße, Warnambool (furchtbare Stadt) und Port Fairy (so niedlich: eigenes Ferienhaus mit Garten, Laufen am Strand und endlich schnelles Internet)
Day 4: Rückreise nach Melbourne und weitere Entdeckungsreise in der Stadt
Day 5: wunderbare Begleitung aus Austria – Tim Burton Exibition, Queen Victoria Market, Docklands, Nando’s und mehr (oder wegen Überfüllung auch nicht)
Day 6: more city, architecture and culture – inkl. Tages- und Nachtausflug auf das Eureka Skydeck (285 Meter Höhe)
Day 7: Heimflug nach NZ

Signs Aussie

Und hier meine – teils nicht ganz ernst zu nehmenden – Erkenntnisse und Erlebnisse:

  • Regenwasser in der Klospülung sieht “scheiße” aus
  • Im australischen Fernsehen läuft “Kommissar Rex” (Moretti-Ära) – mit englischen Untertiteln
  • Radfahrer dürfen den Pannenstreifen am Motorway benutzen – und tun es auch
  • Australien ist von der Landschaft gar nicht so anders als Neuseeland – vielleicht sind die Bäume größer und älter und die Bauern halten lieber Kühe als Schafe
  • “rough surface” – Schlaglöcher und Bäume auf der Fahrbahn scheinen niemanden zu stören
  • Warum nennt sich das Cafe (das gleichzeitig Postannahmestelle ist) eines Fünf-Häuser-Dorfes “Talk of the town”?
  • Mehr als 20 Seiten Berichte über das AFL-Finale in der Sonntags-Zeitung – außerhalb des Sportteils bitte (insgesamt fast 50 Seiten)
  • Pferdegeruch und Straßenbahngeräusche erinnern stark an Wien – eine alte Bim heißt sogar “City of Vienna”
  • Fürs Rechtsabbiegen muss man sich vorher links einordnen und warten bis es wieder Rot wird – funktioniert tatsächlich
  • Die Deutschen haben Down Under wohl endgültig übernommen – wer sonst antwortet auf “Thank You” mit “Please” (und das ist nur ein Beispiel)
  • Laufschuhe mitzunehmen war die beste Idee – wer kann schon von sich behaupten an der Südküste Australiens für einen Halbmarathon in Neuseeland trainiert zu haben
  • Einheimische fragen ob ich aus den USA oder Kanada komme – so Deutsch dürfte mein Englisch wohl doch nicht sein

Melbourne Docklands

Mehr Fotos und Eindrücke gibt es natürlich auf meinem Facebook-Profil: “Views of … Australia” und “Pieces of … Melbourne and Victoria”. Im November steht ein letzter Abstecher nach Aussie am Programm: Surfers Paradise an der Gold Coast, Brisbane (Queensland) und Sydney (New South Wales).

Commonwealth Games 2010DAS aktuelle Nachrichten-Thema in Neuseeland und Australien (bis Dienstag bin ich hier unterwegs – Bericht folgt) ist das Plagiat der olympischen Spiele: die Commonwealth-Games. Weil Olympia den Staaten des Commonwealth of Nations nicht reicht, wurden 1930 die Commonwealth Games ins Leben gerufen. Um die Kommunikation und Verbindung untereinander zu stärken – im sportlichen Wettbewerb.

In den nicht teilnehmenden Staaten stößt das Sportereignis nur auf geringes Interesse – ich habe nämlich noch nie etwas davon gehört. Bei den Teilnehmern ist das allerdings ganz anders. Für viele Sportler sind die Commonwealth Games der Karrierehöhepunkt, weil ihre Sportart etwa gar nicht olympisch ist. Neuseeland war selbst bereits drei Mal Austragungsort (zwei mal Auckland und ein mal Christchurch) und schickt dieses Jahr 192 Sportlerinnen und Sportler (am Foto etwas das Team der Schwimmer) zu den Spielen.

NZ Swimming Team

Die diesjährigen Commonwealth Games werden aber weniger vom Sport als vom Austragungsort dominiert. Indien mit der Hauptstadt New Delhi hat den Zuschlag bekommen und wollte zeigen, wie fortschrittlich und sicher das Land ist. Das ist in die Hosen gegangen: Sportstätten und Unterkünfte sind nicht fertig, Terrorwarnungen am laufenden Band und kaum bzw. schlechte Sicherheitsvorkehrungen sind die derzeitigen Schlagzeilen in den Medien. Es dürfte in Indien wohl wirklich grobe Missstände geben, erste Sportler haben ihre Teilnahme abgesagt. Aktuelle Nachrichten sind etwa im NZ Herald zu finden.

Der Countdown zu den Spielen läuft – am Sonntag, den 3. Oktober starten die Wettkämpfe …

Sidniiiii

Posted: August 24, 2010 in Australia, Trips

Sorry Neuseeland, sorry Auckland – aber da könnt ihr einfach nicht mithalten! Am Wochenende war ich in Sydney (von den Einheimischen auch Sidniiiii genannt), der mit mehr als vier Millionen Einwohnern größten Stadt im benachbarten Australien. Dem täglich regnerischen Winterwetter entkommen habe ich drei grandiose Tage in einer pulsierenden, beeindruckenden und wunderschönen Stadt verbracht.

Alle Eindrücke, Gedanken und Erlebnisse kann ich nur schwer zusammenfassen. Es hat mir in Sydney so gut wie wohl noch in keiner anderen Stadt gefallen. Die auch in natura beeindruckende Oper, die wunderschöne Skyline vom Royal Botanic Garden aus, die Ruhe im Hyde Park, das gesellige Treiben am Hafen, die Geschichte von “The Rocks“, die Architektur, der Stil, das Leben in den Straßen – das muss jeder einmal gesehen haben.

Viele Superlative, viel Lob – ja, Australien wird mich gerne wieder sehen. Ich hoffe, dass ich auch von den anderen Flecken so begeistert sein werde…

Sydney Opera House and Harbour Bridge

Insgesamt habe ich fast 900 Fotos von diesem Wochenende mitgebracht – zu sehen in den Fotoalben “Sydney” und “Pieces of … Sydney” in meinem Facebook-Profil.